Tiere füttern

Die Großeinrichtung Cadea war seinerzeit eines der herkömmlichen Abschiebeheime für 50 junge Erwachsene mit Behinderung. Seit Übernahme durch unseren Verein vor Ort, die „Asociaţia româno-germană Alsterdorf“ im Jahr 2014 wurden die Lebens- und Arbeitsbedingungen kontinuierlich verbessert.⁠⠀
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Ein großer Arbeitsbereich ist die Landwirtschaft. Neben dem Anbau von Gemüse ist das Halten von Tieren für den eigenen Bedarf ein wichtiger und sinnvoller Teil der Beschäftigung für die in Cadea lebenden Klientinnen. Das Heim ist fast in der Lage sich selbst mit Lebensmitteln zu versorgen. Eigene Tiere zu züchten bzw. für den eigenen Bedarf zu mästen ist sehr üblich in ländlichen Gebieten Rumäniens. ⁠⠀
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Durch den eigenen Futteranbau wie z.B. Kürbisse oder Mais ist kein Zukauf von Futtermitteln nötig. ⁠⠀
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Die Tiere werden ohne Einsatz prophylaktischer Medikation und unter ständiger Kontrolle eines Veterinärs mit selbst angebautem Gemüse wie beispielsweise Kürbisse oder Mais gefüttert und erreichen somit quasi Bio-Qualität.⁠⠀
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Das macht alle Klient
innen und Mitarbeiter*innen nicht nur stolz, sondern verbessert nebenbei ungemein die Qualität der eigenen Essensversorgung.⁠⠀


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