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krisengedanken

ungefilterte und teils unprofessionelle gedanken zu (persönlichen) krisen

Klimaintifada

bekomms kotzen wenn ich klimaintifada lese, heres why

Die erste Intifada war eine Reihe an Aufständen gegen den bürgerlichen Staat Israel, ein Staat, der u.A. ein komplett gestörtes Polizeiproblem hat. Ziviler ungehorsam da ist ne GANZ andere nummer. Im spontanen protest sind viele Palästinenser:innen umgekommen, sowohl durch Israelische als auch Palästinänsische kräfte. Die Zweite Intifada eskalierte komplett, das waren Kriegsähnliche zustände, die mit Leid, Terror und Tod für die Bevölkerung im nahen Osten verbunden sind. Weitere konflike mit diesem Namen waren massenhaftes Abstechen von Israelis und ein Aufruf der Hamas.

Warum kommen irgendwelche bekloppten auf die idee es wäre cool und normal sich bei einer Demo in Deutschland hinzustellen und Klima Intifada zu rufen? Eure lächerliche Demo mit diesen Konflikten zu vergleichen? ALLES daran ist falsch!

Solche respektlosigkeiten kommen halt auch andauernd von Ottos die sich als Palästinasolidarisch begreifen, aber nicht weiter als paar sprüche denken. Grade die Trotzkist:innen von Revo sind da ganz grosz drin. Ein stabiler hass gegenüber Organisationen die solche scheisze abziehen ist einfach wichtig und richtig.

(wir wissen alle wer gemeint ist, natürlich Revo, lol)

Die Lösung des Generationenkonfliktes

Jung bleiben ist nicht (nur) jung aussehen, es ist viel mehr die jüngere Generation nicht abzuwerten, sich davon nicht abzugrenzen, denn genau dieser selbst geschaffene Unterschied veranlasst wiederum die junge Generation die alte dafür zu hassen. Um sich jung zu fühlen.

Wenn aber die alten die jungen liebevoll -- statt boomeresk -- behandeln, dann wird gar nicht erst das Fundament für die Abgrenzung gelegt. Von jungen Menschen den ersten Gruß zu fordern, ist ein wundervolles alltägliches Beispiel wie hart das verkackt wird.

Die Lösung des Generationkonflikts geht also, meiner sehr bescheidenen Meinung nach, von der momentan jungen Generation aus. ABER: nicht indem sie auf die alten zugeht, sondern sie muss sich “nur“ nicht von der nachfolgenden jugen Generation abgrenzen.

Nur wann wird das jemals passieren, lol




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Sinnlose Petitionen

[de] 3 min über Petitionen und Alternativen |

Petitionen, insbesondere externe bei change.org, habe kaum bzw keine legislative Kraft. Meiner Meinung nach ist der starke Fokus auf das Unterstützungsunterschriften (Uu's) sammeln deshalb Müll.

Der Menschliche Aspekt geht in einer Tabelle verloren, was in der Politik fatal ist. Zusätzlich gibt es Leuten aber das Gefühl ihr Karmakonto aufzufüllen, so dass sie das nicht mehr mit wirkungsvolleren Aktionen machen (Telefonaktionen, Demos, ggf eMails/Briefe). Eine per Text geteilte Petition mit 150.000 Uu's hat deshalb bei weitem nicht den Impact im Agenda-Setting wie ein Tagesschaubericht oder viele persönliche Gespräche. Wenn das Thema auf der Agenda steht, selbst durch eine Petition, muss schon Druck da sein. Jetzt anfangen aktiv zu werden ist etwas spät.

Was mich ebenfalls wütend macht, ist dass die regelmäßig bei Change.org laufen, ein profitorientiertes Unternehmen aus den USA, und nicht bei den offiziellen stellen von EU und Bund! Damit können selbst 500.000 Unterschriften verpuffen, weil keine Institution gezwungen wird sich mit dem Bürger:innenanliegen zu beschäftigen.

Petitionen können ein gutes ergänzendes Mittel nach der Aktivierung sein um zusätzlichen Druck als Teil einer Kampagne aufzubauen. Doch der Trend einfach nur change.org Klimapetitionen rumzuschicken, ganz ohne narrativ, und dann einfach zum Unterschreiben aufzurufen ist meines Erachtens nach kein guter. Es zeugt von der Medieninkompetenz der Klima-APO Szene. Greenpeace ausgenommen, die sind regelmäßig on fire.

Im Sinne von Torsun, “wie wär's denn mal mit randalieren“?! Und damit meine ich keinen Gewaltaufruf, möchte anregen nicht länger lächerlichen Papierkram zu machen und stattdessen mit sichtbaren, direkten Aktionen menschelnd ein Thema in unserem Frame zu setzen, aka. politisch randalieren.






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Nutzt Blogs für lange Texte, danke!

[de] 2 Minuten - CN: Rant |

Wie ich es liebe wenn Menschen einfach ellenlange copy/paste Texte in Antifa Austauschchannels ballern! Oder 24 tweets als thread lesen, nie so viel Spaß gehabt! SARKASMUS ICH LEIDE HÖRT AUF DAMIT

Wie stellt ihr euch das vor?

Soll ich mir das in Sans-Serif und Schriftgröße Augenkrebs Geschriebene zu Gemüte führen? Noch dazu ohne einen Wutanfall zu bekommen? Oder eine lesebrille zu suchen, weil es keinen zoom gibt? Oder einen reading mode?

Und so generell Organisatorisch: was ist mit Korrekturen? Werden die dann überall gemacht? Edits?

Soll das überhaupt gelesen werden?

Ja? Dann mach doch einfach einen scheiß Blogbeitrag! blackblogs.org, wordpress.com, noblogs.org, das ist doch alles bekannt! Listed.to ist auch toll, oder geh selber was hosten! Es ist eine absurde Zumutung von Menschen zu erwarten dahingeschissene unformatierte texte zu lesen, das darin enthaltene aufzunehmen während im schlimmsten fall ständig neue Nachrichten kommen ICH KOTZE WAS SOLL DAS

schon mal über doppelmoral nachgedacht

gerade auf twitter oder instagram ist die plattform ein kapitalistischer scheiszkonzern der aktiv an der Zentralisierung des Internets arbeitet! eine Anacho-page auf Facebook ist ein WITZ in sich!

wie wäre es mit überschriften

...wenigstens irgendwie als dick oder unterstrichen, meinetwegen kursiv! SCHEISZEGAL, Hauptsache ich habe eine Chance diesen verdammten Solitext zu rezipieren bevor mein Gehirn sich endgültig vom Frieden abwendet und die Welt einfach nur noch brennen sehen will!


Thanks for coming to my ted talk.







und dann noch dRöLf TauSeND fUcKInG FaCeBoOK ProFiLE LiNKs! JA SICHER klick ich mich da durch! AM ARSCH


Innovative Individualkritik - ein Aufreger.

[de] 4 Minuten Lesedauer - Kapitalismuskritik |

Die Erde brennt oder steht unter Wasser, doch wie schon zu Krupps Zeiten gibt es kreative Arschlöcher die aus der Krise Kapital schlagen. Ich möchte dazu anregen Individualkritik fallen zu lassen.

Wenn sich alle vegan ernähren würden

Statt das verschwenderische, ausbeuterische System zu hinterfragen erfreut sich Konsumkritik am Individuum großer Beliebtheit. Die Industrie hat lange an diesem Framing gearbeitet und zahlt es sich aus: viele Menschen sehen die Verantwortung für Problemen die eigentlich die Industrie geschaffen hat beim Individuum. Jahre der neoliberalen “du kannst alles schaffen“ Propaganda haben und darauf getrimmt.

So kommen Menschen auf den Gedanken sie könnten in einem System etwas ändern, wenn sie Vegan wären. Ja, es würde viel ausmachen, wenn alle Vegan wären. Doch der Effekt ist in unserem System, was per Design auf Profitmaximierung durch unendlich Wachstum getrimmt ist, nur sehr begrenzt.

Das bekannteste Beispiel neben der Lohnarbeit ist natürlich die Bewältigung der Klimakatastrophe, doch mein persönlicher Favorit war Mark Zuckerbergs Statement (nach dem Millionen Telefonnummern von Facebook geklaut wurden) was sich mit “Selber schuld, dass ihr uns vertraut, ihr Idioten“ zusammenfassen lässt. Der Zwang zur Angabe einer Telefonnummer, die fahrlässig unsichere Schnittstelle, die Profitmaximierung durch Unterbesetzung von kritischen Stellen, all das wird dabei elegant unter den Tisch gekehrt.

Aber schweife ab: KLIMAKRIESE! Jetzt! Jeder Bon ist ein Stimmzettel!

Moment, WAS?!


Wenn alle so tun würden, als würden sie sich vegan ernähren

Im Euro 3 Diesel mit 180km/h über die Deutsche Autobahn ballern hinterlässt mittlerweile bei einigen ein ungutes Gefühl, die Kinder wollen ja auch noch Auto fahren können.

Doch das eigene Konsumverhalten zu ändern ist irgendwie doof: viel einfacher ist es Bäume pflanzen zu lassen. Sobald aller 100km ein Baum gepflanzt wird schläft es sich wieder ruhig hinterm Steuer! Für einen monatlichen Ablassbrief der jegliches klimaschädliches Verhalten moralisch vertretbar macht (es wird ja kompensiert!) ist nun allen erlaubt so weiterzumachen wie bisher.

Eine praktische Innovation, die uns der heilige freie Markt da geschaffen hat. Leider ist sie zu kurz gedacht.

Die Vorstellung, die Schulden welche zukünftigen Generationen aufgebürdet werden währen mit einem viel zu geringen CO2 Preis abzufedern ist ja hübsch, auch ist sie ein Anfang, eine Lösung des eigentlichen Problems ist sie jedoch nicht. Bäume brauchen Jahre bis sie CO2 in relevanter masse absorbieren, wenn das Geschehen ist können sie immer noch in Waldbränden das in ihnen gebundene CO2 freisetzen.

Erschreckend ist die Alternativlosigkeit, denn die Deutsche Freiheit sich auf der Autobahn nach zwei Bier mit 220km/h in den Tod zu rasen ist halt einfach unantastbar. Gerade die Koalitionsverhandlungen bewiesen, dass ein "realistischer Politikbegriff" welcher von grundsätzlich egoistischen Menschen ausgeht nicht umsonst "realistisch" heißt.

Längst sind wir vom Ziel des Schaffens und Erhaltens einer Lebenswerten Welt abgekommen, gefangen in einem endlosen Klassenkampf. Und das ist sehr, sehr schade.

Bevor du also mit einem hippen Startup das System am Laufen hältst, versuche es doch mal mit direkter Aktion: besetzte mit EG Klimaschädliche Infrastruktur oder rette einen bestehenden Wald vor der Zerstörung.




oder meinetwegen Prost und gute Fahrt



...du Arschloch.






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